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VPB: Bauherren sollten sich über nachhaltige Baustoffe informieren
Donnerstag, 16 Mai 2013

BERLIN. Acht von zehn modernen Einfamilienhäusern bestehen heute aus dünnen tragenden Außenwänden und einem darauf montierten Wärmeverbundsystem aus Polystyrol. Dieser Wandaufbau, so der Verband Privater Bauherren (VPB) ist im Schlüsselfertigbau Standard.

Bauherren, denen Fragen der Nachhaltigkeit und des Brandschutzes wichtig sind, sollten sich überlegen, ob sie nicht eine nachhaltigere Alternative bevorzugen, denn die gibt es: Alternativen, die in Herstellung, Dauerhaftigkeit und späterer Entsorgung besser dastehen als das gängige Material. Zum Beispiel Mineralwolle. Auch ein reiner Massivbau mit entsprechend dicken Außenwänden ist denkbar. Puristen entscheiden sich eventuell für einen Massivbau aus Lehm- oder aus Mauersteinen, die mit Perlit, einem nichtbrennbaren vulkanischen Gestein, gefüllt sind.

Schlüsselfertiganbieter haben solche Baustoffe allerdings in der Regel nicht im Programm. Wer nachhaltig bauen will, der muss sich also zunächst immer gut und vor allem unabhängig beraten lassen, um zu sehen, welche Baustoffe auf dem Markt sind und was sie kosten.

Weitere Informationen unter www.vpb.de.

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