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Klinikum Weser-Egge erweitert sein Portfolio
Montag, 11 Januar 2016 | Autor: Christiane Bernert

Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Standort Brakel

Dr. Christian Koch wird Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychosomatik in Brakel.
Dr. Christian Koch wird Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychosomatik in Brakel.
  Dr. Christian Koch wird Chefarzt am St. Vincenz Hospital in Brakel Brakel. Mitte Januar nimmt Dr. Christian Koch, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und Psychoanalytiker, seine Tätigkeit als Chefarzt am Klinikum Weser-Egge, Standort St. Vincenz Hospital in Brakel, auf.

Mit dem Aufbau der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie unter seiner Leitung wird das bisherige Behandlungsspektrum am Standort Brakel aus Orthopädie, Rheumatologie und Schmerzmedizin sinnvoll ergänzt und weiterentwickelt.

"Dieses neue Angebot versteht sich als integraler Bestandteil wie auch Erweiterung eines Fachbereiches aus Psychiatrie und Psychosomatik innerhalb der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge: Der Bereich wird kooperativ durch das Gebiet der Psychiatrie und Psychotherapie am Standort Bad Driburg unter der Leitung von Dr. Volker Knapczik vertreten, wie auch durch das Gebiet der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie unter der Leitung von Dr. Christian Koch am Standort Brakel", so KHWE-Geschäftsführer Reinhard Spieß. Ziel ist, ein patientenorientiertes, differenziertes Angebot für Menschen mit psychischen und psychosomatischen Störungen bereitzustellen.

Chronische Schmerzen etwa können von psychischen Faktoren wesentlich beeinflusst oder verstärkt werden. Hier kann eine spezifische psychosomatische Behandlung angebracht sein, die neben somato-medizinischen Zugangswegen (zum Beispiel Physiotherapie, medikamentöse Behandlung) vor allem multimodale psychotherapeutische Verfahren beinhaltet. Aber auch sogenannte funktionelle oder somatoforme Störungen können eine tagesklinische oder stationäre Behandlung erforderlich machen.

"Bei diesen Erkrankungen besteht ein hoher Leidensdruck an sehr verschiedenen körperlichen Beschwerden, ohne dass hinreichend erklärende medizinische Befunde vorliegen: Stattdessen erleben die Patienten offene oder unterschwellige depressive Verfassungen, sie haben Angst, fühlen sich ohnmächtig und empfinden zwischenmenschliche Verwicklungen", erklärt Dr. Christian Koch.

Auch weitere psychosomatische Erkrankungen, zum Beispiel Essstörungen oder somatopsychische Syndrome können nach entsprechendem Indikationsgespräch behandelt werden: Von einem somatopsychischen Syndrom sprechen Fachärzte, wenn sich aus einer organischen Erkrankung psychosoziale Folgen für den Patienten manifestieren, zum Beispiel der Rückzug aus dem Alltag oder fehlende soziale Teilhabe.

In der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie wird ein multiprofessionelles Team, bestehend aus Ärzten, Psychologen, speziell ausgebildeten Pflegekräften und Psychotherapeuten sowie Sozialarbeitern an den Start gehen. Es werden vollstationäre und tagesklinische Behandlungsplätze zur Verfügung stehen.

"Grundsätzlich steht die Behandlung in Gruppen als einem gemeinsamen interaktionellen Erlebnisraum im Zentrum. Dabei werden sich krankheitsbezogene innerliche oder zwischenmenschliche Konflikte aber auch die Ressourcen und ,gesünderes` Probehandeln der Patienten in spezifischer Weise bei den unterschiedlichen Personen des Teams wiederspiegeln", berichtet Koch. Zur Fokussierung des Behandlungsprozesses sei die Reflexion innerhalb des Therapeuten-Teams enorm wichtig, sie werde durch interdisziplinäre Fallbesprechungen und interne wie externe Supervision gewährleitstet.


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“Der Gewinn ist für ein Unternehmen zum Überleben so wichtig wie für den Menschen die Luft zum Atmen. Aber so, wie es traurig wäre, wenn der Mensch nur auf der Welt wäre, um zu atmen, genauso wäre es traurig, ein Unternehmen nur zu führen, um Gewinne zu machen!”

Hermann Josef Abs, ehem. Aufsichtsrat-Vorsitzender der Deutschen Bank AG, 1901-1994

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