Tipps für einen gesunden Schlaf

Schlafstörungen sind nicht nur anstrengend und belastend, sie können langfristig die Gesundheit beeinträchtigen oder zu Problemen im Arbeitsleben führen. Häufig lässt sich die Ursache jedoch mit ein paar Veränderungen im Schlafzimmer beheben und die Schlafqualität deutlich verbessern. Hierauf sollte geachtet werden:
Bett
Einer der wichtigsten Faktoren für gesunden, erholsamen Schlaf ist das Bett. Ist es zu hart oder zu weich, ist der Schlaf häufig beeinträchtigt. Bei der Wahl des Bettes sollte man daher gut zwischen den einzelnen Optionen abwägen. Ein klassisches Bett verfügt über Lattenrost und Matratze, welche nach Bedarf ausgetauscht und so an sich ändernde Bedürfnisse angepasst werden können. Ein Boxspringbett wird von vielen als Königsklasse unter den Betten angesehen und ist häufig die erste Wahl in Hotels. Es verspricht einen besonders angenehmen Liegekomfort, der sich fast wie Schweben anfühlt. Es passt sich sehr gut an den Körper an und ist daher gerade bei Menschen, die an Rückenschmerzen leiden, beliebt. Aufgrund dieser Eigenschaft kann es sich auch bei Schlafproblemen positiv auswirken, vor allem wenn diese durch schmerzende Muskulatur und Knochen bedingt sind.
Raumluft
Die Raumluft kann sich entscheidend auf die Schlafqualität auswirken. Vor dem Zubettgehen sollte daher nach Möglichkeit gelüftet und synthetische Düfte weitgehend vermieden werden. Wer gerne besondere Düfte im Schlafzimmer nutzen möchte, sollte auf 100 % naturreine ätherische Öle zurückgreifen. Besonders empfehlenswert für das Schlafzimmer sind Lavendel oder Nadelbaumdüfte.
Keine elektronischen Geräte
Immer mehr Menschen klagen über Schlafprobleme. Neben Stress und Sorgen im Alltag ist die Nutzung elektronischer Geräte ein häufiger Auslöser. Elektrosmog kann das Raumklima negativ beeinflussen, hinzu kommt die Stimulation des Gehirns durch das helle Licht, welches häufig von elektronischen Geräten wie Smartphones oder Laptops bei deren Nutzung ausgestrahlt wird. Als Schritt in die richtige Richtung kann es sich daher erweisen in den Dunkelmodus zu wechseln, allerdings ist ein kompletter Verzicht auf die Nutzung vor dem Schlafengehen noch besser.

Elektronische Geräte sollten sich nach Möglichkeit bestenfalls in überschaubarer Anzahl im Schlafzimmer befinden und nachts vom Stromnetz getrennt werden. Wer dies berücksichtigt, wird oftmals eine Verbesserung der Schlafqualität feststellen.
Sanftes Licht
Auch das Licht im Schlafzimmer kann sich auf die Schlafqualität auswirken, insbesondere bei Personen, die darauf empfindlich reagieren. Die Lampen sollten daher nach Möglichkeit ein warmweißes Licht ausstrahlen. Nachttisch- oder Bodenlampen werden meistens als angenehmer als ein Deckenlicht empfunden. In Sachen Licht und Raumklima haben sich zudem Salzkristalllampen bewährt. Ihr rötliches Licht wirkt entspannend, während die Salzkristalle die Raumluft-Qualität verbessern können. Der Lichteinfall von draußen sollte ebenfalls Beachtung finden. Besonders dichte Gardinen oder Rollläden können manchmal Wunder wirken. Allerdings profitieren vor allem Frauen hin und wieder davon, wenn die nächtliche Helligkeit den Mondphasen angepasst ist – zu Vollmond darf es etwas heller sein, während bei Neumond völlige Dunkelheit vorzuziehen ist. Wer trotz absoluter Dunkelheit schlecht schläft, sollte die zyklische Belichtungsintensität daher ruhig einmal ausprobieren.
Farben
Die farbliche Gestaltung des Schlafzimmers kann ebenfalls eine Rolle spielen. Kühle Farben wie Weiß, Grau- oder Blautöne wirken kühlend und entspannend, während erdige Töne und Holz ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Letzteres kann gerade für Menschen, die aufgrund von Ängsten und Sorgen schlecht schlafen, hilfreich sein. Kräftige, lebhafte Rot- und Orangetöne sollten hingegen vermieden werden.
