So wirkt sich der Stress auf die Libido aus

Mann sitzt neben der liegenden Partnerin auf dem Bett.

Eigentlich fühlen Sie sich kräftig, jung und gesund. Sie lieben Ihren Partner und haben das Gefühl, eine gute und erfüllende Beziehung zu führen, dennoch gibt es Probleme. Probleme, über die Sie nur ungern sprechen, nicht einmal beim Partner oder beim Arzt wird es angesprochen, weil es Ihnen peinlich oder unangenehm ist oder weil es sich nach wie vor um ein gesellschaftliches Tabuthema handelt.

Unter der erektilen Dysfunktion leiden tatsächlich immer mehr Männer, obwohl die generelle Gesundheit und die medizinische Versorgung Jahr für Jahr besser werden. Auf einen Bereich trifft das allerdings nur bedingt zu: die seelische Gesundheit. Tatsächlich ist die allgemeine körperliche Verfassung nur selten der Grund für die Dysfunktion, zumeist ist es eine Kopfsache und genau deswegen ist es Ihnen und vielen anderen Männern auch peinlich, darüber zu reden. Was stimmt mit mir nicht, leidet die Beziehung zu meinem Partner und welche Lösungen gibt es? Solche Fragen zermürben einen und sorgen damit dafür, dass das eigentliche Problem nur noch schlimmer wird.

Stressoren ausfindig machen und verhindern

Stressauslöser sorgen für gravierende Schlafstörungen, Fehltage im Büro, schlechte Gedanken und miese Laune. Ein Symptom führt zum anderen, sodass es sich bis zum Auftreten problematischer Erektionsstörungen nur um eine Frage der Zeit handelt.

Mann mit nacktem Oberkörper in der Küche.

Mehr und mehr Männer versuchen, das Problem mit frei erhältlichen Präparaten oder sogar mit potenzsteigernden Lebensmitteln zu lösen. Allerdings bringt die Bekämpfung der Symptome zumeist nur eine kurzzeitige Linderung des Problems. Erst, wenn der Auslöser aus dem Leben geschafft wird, kann es gelingen, die Manneskraft dauerhaft zu stärken.

Was sind Ihre Stressoren, wann treten diese auf und was machen diese mit Ihren Gefühlen, Ihrem Empfinden und lösen diese vielleicht sogar Ängste aus? In unbestimmten Zeiten, in denen nicht sicher ist, welche Anlageformen finanzielle Sicherheiten bringen oder wann die nächste anstehende Krise wieder vorbei sein wird, wirken unzählige negative Faktoren auf Sie ein. Diese lassen Sie vielleicht für ein paar Wochen kalt, doch dauerhaft negative Nachrichten, ob diese der Politik, dem Weltgeschehen oder der Familie entstammen, ist egal, nagen an Ihnen und hinterlassen Spuren. Manchmal zeigen sich diese dann erst im Bett, in der vertrauten Zweisamkeit, wenn es Ihnen nicht mehr gelingt, den Alltag abzulegen. Ihre Gedanken driften ab und Sie haben keine Chance mehr, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Kürzer treten für den Lustgewinn

Achten Sie mehr auf sich und Ihre Gesundheit, schärfen Sie Ihre Sinne und erkennen Sie die Signale früh. Von selbst gehen die Probleme zumeist nicht mehr weg, sie stehen unter Zugzwang und müssen aktiv werden. Dabei hilft es nichts, die Stressoren auszublenden, Sie müssen diese vollständig aus Ihrem Leben entfernen, selbst, wenn ein derartiger Schritt nach einer großen Entscheidung verlangt. Ist es die Arbeit oder tut Ihnen Ihr Umfeld nicht gut? Es geht um Ihre Gesundheit, um Ihre Beziehung und um Ihr Glück, weshalb es vollkommen legitim ist, sich phasenweise aus dem Alltag zurückzuziehen. Verwöhnen Sie sich selbst, wechseln Sie die Perspektive und betrachten Sie sich selbst nicht mehr länger nur als ein kleines Bauteil einer Maschinerie, die auf den Einzelnen keine Rücksicht nimmt. Sie, Ihre Familie, Ihr Partner und Ihre Gesundheit stehen immer an erster Stelle, wenn Sie das verinnerlicht haben, geht es schnell wieder bergauf.

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