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Verbraucher
Finanzdienstleistungen in Europa: Verbraucher müssen sich in Europa zu Hause fühlen
Freitag, 16 März 2007

Verbraucherschutz ist ein Qualitätsmerkmal und kein Hemmnis für einen funktionierenden Binnenmarkt - Kuneva: Verbraucher gehören ans Steuer der wirtschaftlichen Entwicklung
Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) haben zum Europäischen Verbrauchertag die Wahrung der Verbraucherinteressen bei der Gestaltung des Binnenmarktes angemahnt. Bei der Entwicklung des europäischen Binnenmarktes könne es nicht nur darauf ankommen, Barrieren für Anbieter zu beseitigen. Vielmehr müsste der Verbraucher in seinen Rechten gestärkt werden, damit er diesen Markt auch annehmen könne. Verbraucherschutz ist kein Hemmnis, sondern Motor und Qualitätsmerkmal eines funktionierenden Binnenmarktes, so die beiden Organisationen. Ziel müsse es sein, dass die Verbraucher sich nicht nur daheim, sondern auch in Europa "zu Hause" fühlen.

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Europäische Verbraucherpolitik: Charta soll Konsumenten im Internet besser schützen
Donnerstag, 15 März 2007

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat die neue Charta der digitalen Verbraucherrechte begrüßt. Die heute von Bundesverbraucherminister Seehofer vorgestellte Charta definiert Grundrechte der Verbraucher in der digitalen Welt. Dazu gehören das Recht auf Datensicherheit, der Datenschutz im Internet, das Recht auf Privatkopien bei digitalen Inhalten sowie der Anspruch auf Interoperabilität, also auf einheitliche technische Standards bei Hardware und Software. "Verbraucherrechte dürfen nicht zu virtuellen Rechten verkommen", sagte vzbv-Vorstand Prof. Dr. Edda Müller. "Die Charta bildet das Fundament für ein verbraucherpolitisches Gesamtkonzept, um starke Bürger- und Verbraucherrechte auch in der digitalen Welt durchzusetzen."

Bundesnetzagentur greift bei Fax-Spam durch
Mittwoch, 14 März 2007

Die Bundesnetzagentur hat bei vier (0)900er Rufnummern wegen Fax-Spam die Abschaltung angeordnet und heute ein Rechnungs- und Inkassierungsverbot ausgesprochen. Durch viele Hundert Beschwerden von Verbrauchern, die unverlangt ein als "Verbraucher-Newsletter" bezeichnetes Telefax erhalten hatten, erhielt die Bundesnetzagentur Ende Februar 2007 Kenntnis von diesem Fax-Spamming. In diesem versandten Telefax wurden per Faxabruf Informationen beispielsweise zu den Themen "Finanzen & Recht" sowie "Job & Karriere" in Aussicht gestellt. Bei den Rufnummern für den Faxabruf handelte es sich um mehrere (0)900er Rufnummern.

Verbraucherrechte: Sammelklage soll Konsumenten zu ihrem Recht verhelfen
Mittwoch, 14 März 2007

In der Debatte über eine neue europäische Sammelklage hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) auf gravierende Defizite bei der Durchsetzung von Verbraucherrechten hingewiesen. "Derzeit ist es meist so aufwändig, Verbraucherrechte durchzusetzen, dass es sich für die Geschädigten nicht lohnt," sagte vzbv-Chefin Edda Müller. Müller begrüßte die gestern von EU-Verbraucherkommissarin Meglena Kunewa vorgestellte Initiative, Verbraucherrechte durch Sammelklagen wirksamer durchzusetzen: "Das ist seit langem überfällig." Der Vorschlag für eine Sammelklage ist Teil der verbraucherpolitischen Strategie der EU-Kommission.

Markt für digitale Unterhaltungselektronik boomt weiter
Donnerstag, 08 März 2007

Image Flachbild-Fernseher, Spielekonsolen und digitale Set-Top-Boxen treiben Wachstum
Berlin. Der deutsche Markt für digitale Unterhaltungselektronik wird 2007 um rund 6,5 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro steigen. "Die Wachstumstreiber in diesem Jahr sind Flachbild-Fernseher, digitale Set-Top-Boxen und Spielekonsolen", sagte Manfred Gerdes, Präsidiumsmitglied des BITKOM heute beim "Forum Consumer Electronics". So steigen die Umsätze mit Flachbild-Fernsehern in diesem Jahr voraussichtlich um 18 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro, mit Spielekonsolen um rund 21 Prozent auf 588 Millionen Euro und mit Set-Top-Boxen für den digitalen TV-Empfang um gut 17 Prozent auf 530 Millionen Euro. Basis dieser BITKOM-Prognose ist eine aktuelle Erhebung des European Information Technology Observatory (EITO).


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“Soziale Marktwirtschaft nennt man den Trick, 10% der Bevölkerung zu veranlassen, zwölf Stunden am Tag und sechs Tage in der Woche zu arbeiten, damit 60% der Bevölkerung nur acht Stunden am Tag und fünf Tage in der Woche zu arbeiten brauchen – und 30% überhaupt nichts tun müssen.”

Carl Zimmerer, geschäftsf. Gesellsch. Interfinanz Düsseldorf

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