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Werra-Weser-Versalzung
Montag, 01 Februar 2010 | Autor: Dr. Walter Hölzel

Keine Bergsicherheit im Kalirevier - WWA e.V. fordert von K+S die Sicherung der Gruben durch Versatz und die Einstellung der Salzlaugenversenkung

Werra-Meißner-Kreis. In der Gemeinde Tiefenort weiten sich die Erdfälle aus, der Abriss von Häusern steht bevor. Die Erdrutsche werden als Folge der Abbau- und Versenktätigkeit der Kali-Industrie angesehen. Die Vorfälle machen deutlich, dass es höchst riskant ist, ausgebeutete Grubenfelder nicht zu verfüllen oder sogar mit flüssigen Produktionsabfällen zu fluten. Dementsprechend kritisch gesehen werden müssen die Pläne der K+S AG, die keine Grubensicherungsmaßnahmen durch Versatz vorsehen. Stattdessen sollen aufgegebene Gruben geflutet und die Laugenversenkung unter neuem Namen ausgeweitet werden.

"K+S darf sich nicht länger hinter der Aussage verstecken, der Rückbau der Salzhalden durch Versatz sei ihr aus wirtschaftlichen Gründen nicht zumutbar. Leben und Eigentum der Bürger im Werrarevier dürfen nicht missachtet werden. Leider hat das Thema der Grubensicherheit am so genannten ‚Runden Tisch’ keine Rolle gespielt", so Dr., Walter Hölzel, Vorsitzender der Werra-Weser-Anrainerkonferenz e.V.

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