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Tag der Pflege motivierte zum Thema "Selbstpflege"
Donnerstag, 16 Mai 2013

"Wir haben ein Umsetzungsproblem"
Gesundheitsförderung für Pflegekräfte: Noch fehlt die systematische Einbindung in den Berufsalltag

Selbstpflege praktisch ausprobieren, wie hier bei einer Thai-Massage – auch dazu bot der diesjährige Tag der Pflegeberufe des  Diözesan-Caritasverbandes Gelegenheit. (Foto: cpd/Sauer)
Selbstpflege praktisch ausprobieren, wie hier bei einer Thai-Massage – auch dazu bot der diesjährige Tag der Pflegeberufe des Diözesan-Caritasverbandes Gelegenheit. (Foto: cpd/Sauer)
Paderborn (cpd). Pflegekräfte gehören zu den Berufsgruppen mit dem höchsten Burnout-Risiko. Einrichtungen wie Krankenhäuser, Seniorenheime oder ambulante Pflegedienste sind daher auch angesichts des Pflegekräftemangelsgut beraten, die körperliche und seelische Gesundheit ihrer Mitarbeiter(innen) zu erhalten und zu fördern. "In der Theorie ist dies seit Jahren bekannt", so Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig beim diesjährigen "Tag der Pflege" in Paderborn. Doch in der Praxis gibt es offensichtlich Umsetzungsprobleme: Systematische Initiativen zur Burnout-Vorbeugung am Arbeitsplatz sind wenig verbreitet; Gesundheitsförderung wird zu oft noch als Privatsache verstanden.


Lüttig: "Diesem Problem möchten wir aktiv begegnen." Mit vielfältigen Impulsenzielte die Veranstaltung darauf ab, die rund 80 Teilnehmer(innen) zu begeistern, Methoden der Selbstpflege in den privaten Bereich wie auch in die Weiterentwicklung ihres Arbeitsplatzes einzubringen.

So stellte Heidrun Mederacke die Erfahrungen aus einem dreijährigen Gesundheitsprojekt der Stiftung Katholische Altenhilfe im Bistum Hildesheim vor. Hans-Gerd Kaspers von der Deutschen Arbeitsschutzausstellung in Dortmund (DASA) gab einen Einblick in die aktuelle Ausstellung "Pflegekabinett", die bis Ende Juli Einblicke u. a. in die menschliche Wirbelsäulenbelastungbietet. In mehreren Foren konnten die Teilnehmer(innen) besondere Aspekte vertiefen, so z. B. die Frage, wie sich Spiritualität als Motivation im Berufsalltag auswirken kann, oder die Praxis der Achtsamkeit und Ressourcennutzung in Beruf und Alltag kennenlernen. Ein weiteres Forum beleuchtete die mit einem Gesundheitspreis gekrönte Integration von Gesundheitsförderung in Ausbildung und beruflichem Alltag am Beispiel des Brüderkrankenhauses Paderborn.

Angebote wie Massagen, Fitness-Impulse, Informationen von Krankenkassen und weiteren Ausstellern, aber auch meditative Videoclips rundeten die Veranstaltung ab. Der Diözesan-Caritasverband rührtedie Werbetrommel für das aktuelle Projekt "Dein Leben - Dein(e) Beruf(ung)". Dabei haben Mitarbeiter(innen) die Chance, sich in ihrer Freizeit in "Balance-Gruppen" mit Themen wie Gesundheit, Spiritualität, Partnerschaft oder Berufszufriedenheit auseinander zu setzen. Mit den "Atempausen" auf der Insel Wangerooge macht der Diözesan-Caritasverband ein weiteres, beliebtes Angebot für das leib-seelische Gleichgewicht.

Die positive Resonanz auf die Veranstaltung zeigt für Organisatorin Eva Maria Müller den Bedarf, dieses Angebot im kommenden Jahrzu wiederholen. Dann voraussichtlich direkt am "Tag der Pflege", dem 12. Mai.



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Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788-1860

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