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Auszeit von der Pflege
Freitag, 16 November 2012 | Autor: Bettina Stühler

Auszeit von der Pflege − Altenpflegeschüler aus dem St. Johannisstift ermöglichen pflegebedürftigen Senioren und pflegenden Angehörigen Urlaub

Sammelten viel Praxiserfahrung: Die angehenden Altenpflegerinnen und -pfleger aus dem St. Johannisstift Paderborn betreuten eine Urlaubswoche für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen
Sammelten viel Praxiserfahrung: Die angehenden Altenpflegerinnen und -pfleger aus dem St. Johannisstift Paderborn betreuten eine Urlaubswoche für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen
Paderborn. Einen Angehörigen zu pflegen, ist eine verantwortungsvolle und fordernde Aufgabe. Deshalb brauchen auch pflegende Angehörige und die Pflegebedürftigen selbst Auszeiten vom Pflegealltag. Das Fachseminar für Altenpflege des St. Johannisstift bietet in Zusammenarbeit mit der Kolping Bildungsstätte in Coesfeld jedes Jahr eine Urlaubswoche für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen an - in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal. Die diesjährigen Begegnungstage gingen jetzt zu Ende. "Die Begegnungstage bieten allen Teilnehmern die Möglichkeit, neue Eindrücke zu gewinnen", erklärt Robert Böhle, Leitung Fachseminar für Altenpflege am Bildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe St. Johannisstift. "Die Verantwortung für kurze Zeit in vertrauensvolle und kompetente Hände übergeben zu können, entlastet die pflegenden Angehörigen ungemein. Auf diese Weise haben sie Zeit, sich wieder einmal um sich selbst zu kümmern", fügt Böhle hinzu.

In diesem Jahr nahmen wieder sieben pflegebedürftige Senioren mit ihren Angehörigen an den Begegnungstagen teil. Während der Urlaubswoche übernahmen die Altenpflegeschüler des St. Johannisstift die fachgerechte Betreuung der Senioren. Unterstützt und angeleitet wurden sie durch den Ambulanten Dienst Coesfeld (isb), die Diplom-Pädagogin Petra von Husen von der Kolping Bildungsstätte und eine Krankenschwester. Rund um die Uhr erhielten die pflegebedürftigen Gäste eine intensive Einzelbetreuung, die sonst nur selten möglich ist. Tagsüber kümmerten sich die fachkundigen Schüler des St. Johannisstift um die pflegebedürftigen Senioren, und nachts übernahm der ambulante Pflegedienst die Betreuung.

Die freie Zeit konnten die Angehörigen zum Beispiel für Ausflüge, zum Austausch mit anderen oder einfach dazu nutzen, die Seele baumeln zu lassen. Auf Wunsch konnten sie sich auch von der Diplom-Sozialarbeiterin Dagmar Auberg in pflegeorganisatorischen und persönlichen Anliegen beraten lassen.

Die Gäste konnten während ihrer Urlaubswoche an vielfältigen Aktivitäten teilnehmen. Neben Gymnastik, Spaziergängen und Gedächtnistraining, standen auch kreative Beschäftigungen wie Malen, Basteln, und Singen auf dem Programm. Auch die Vermittlung von praktischen Tipps und konkreten Informationen zum Thema Pflege im Alltag kam in dieser Woche nicht zu kurz.


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