Bildungscomic "Andi" läuft und läuft und ...
Donnerstag, 06 April 2006 | Autor: Innenministerium NRW
Die Geschichte um "Andi" - das ist der NRW-Comic gegen Rechtsextremismus - geht
weiter. Innenminister Dr. Ingo Wolf prämierte heute Schülerinnen und Schüler der
achten Klasse der Schlossparkschule in Gelsenkirchen, einer Städtischen
Förderschule für Lernbehinderte. "Mit einer tollen Leistung haben sie den
Wettbewerb um die beste Fortsetzung des Comic gewonnen", lobte er. Abgegeben
wurden 26 Bewerbungen aus weiterführenden Schulen aller Art. Dabei setzten sich
die Gelsenkirchener Schülerinnen und Schüler mit ihren überzeugenden Ideen gegen
insgesamt 111 Konkurrentinnen und Konkurrenten aus den Klassen sechs bis zwölf
durch.
Ihre Geschichte wird jetzt von Zeichner Peter Schaaff illustriert und im Internet unter
www.andi.nrw.de
veröffentlicht. "Bei der Idee der Schlossparkschüler gewinnen Toleranz und
Zivilcourage. Mit einem Happy-End zwischen Andy und Ayshe erfüllen sie zudem
einen Wunsch fast aller Bewerber", sagte Wolf. In der Fortsetzung steigt Andis
angekündigte Party. Aber auch diesmal geht es nicht ohne Ärger mit Eisenheinrich
und seinen ausländerfeindlichen Parolen ab. "Die Art, wie sich die
Gelsenkirchener Jugendlichen mit extremistischer Ideologie auseinandersetzen,
bestätigt uns darin, dass das Projekt und die dahinter stehenden Ideen
ankommen", freute sich der Innenminister.
Der Bildungscomic "Andi" vermittelt, was Grundrechte, Rechtsstaat, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit im Schulalltag konkret bedeuten. Die Comic-Figuren zeigen, dass hinter rechtsextremistischen Parolen oft die historische Verklärung von Verbrechen, gefährliche Selbstdarsteller und Geschäftemacher stecken. Comic-Held Andi setzt sich an seiner Schule gegen fremdenfeindliche Pöbeleien und rechtsextremistische Propaganda ein - ein ganz normaler Schulalltag. "Die Geschichte von Andi, Ayshe, Ben und den anderen kann jeder Schülerin und jedem Schüler passieren", sagte Wolf. Im Anhang des Hefts beschreiben die Autoren rechtsextremistische Zeichen und Symbole.
"Die große Nachfrage bestätigt, dass Andi viele Menschen zu Demokratieerziehung und Jugendschutz anregt", erklärte der Innenminister. Wegen der großen Nachfrage ließ der NRW-Verfassungsschutz noch einmal 100.000 Stück des Bildungscomics nachdrucken. Meistens forderten Jugendliche aus NRW den Comic an. Schulen in NRW gestalten ihren Unterricht damit, doch auch die Polizei- und Verfassungsschutzbehörden anderer Länder bestellen Andi für ihre Aufklärungsarbeit zum Rechtsextremismus.
Ihre Geschichte wird jetzt von Zeichner Peter Schaaff illustriert und im Internet unter
www.andi.nrw.de
veröffentlicht. "Bei der Idee der Schlossparkschüler gewinnen Toleranz und
Zivilcourage. Mit einem Happy-End zwischen Andy und Ayshe erfüllen sie zudem
einen Wunsch fast aller Bewerber", sagte Wolf. In der Fortsetzung steigt Andis
angekündigte Party. Aber auch diesmal geht es nicht ohne Ärger mit Eisenheinrich
und seinen ausländerfeindlichen Parolen ab. "Die Art, wie sich die
Gelsenkirchener Jugendlichen mit extremistischer Ideologie auseinandersetzen,
bestätigt uns darin, dass das Projekt und die dahinter stehenden Ideen
ankommen", freute sich der Innenminister.Der Bildungscomic "Andi" vermittelt, was Grundrechte, Rechtsstaat, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit im Schulalltag konkret bedeuten. Die Comic-Figuren zeigen, dass hinter rechtsextremistischen Parolen oft die historische Verklärung von Verbrechen, gefährliche Selbstdarsteller und Geschäftemacher stecken. Comic-Held Andi setzt sich an seiner Schule gegen fremdenfeindliche Pöbeleien und rechtsextremistische Propaganda ein - ein ganz normaler Schulalltag. "Die Geschichte von Andi, Ayshe, Ben und den anderen kann jeder Schülerin und jedem Schüler passieren", sagte Wolf. Im Anhang des Hefts beschreiben die Autoren rechtsextremistische Zeichen und Symbole.
"Die große Nachfrage bestätigt, dass Andi viele Menschen zu Demokratieerziehung und Jugendschutz anregt", erklärte der Innenminister. Wegen der großen Nachfrage ließ der NRW-Verfassungsschutz noch einmal 100.000 Stück des Bildungscomics nachdrucken. Meistens forderten Jugendliche aus NRW den Comic an. Schulen in NRW gestalten ihren Unterricht damit, doch auch die Polizei- und Verfassungsschutzbehörden anderer Länder bestellen Andi für ihre Aufklärungsarbeit zum Rechtsextremismus.
