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Einkommensrunde 2017
Dienstag, 14 Februar 2017 | Autor: S. Frank

In der dritten Runde gilt es

Die Verhandlungen für die Tarifbeschäftigten der Länder gehen ab Donnerstag (16. März) in die entscheidende Runde. Für Andreas Hemsing, Landesvorsitzender der komba gewerkschaft nrw, sind - neben einer spürbaren linearen Erhöhung - die Erfüllung einer sozialen Komponente und die Einführung der Stufe 6 wichtige Grundpfeiler eines Abschlusses.

Köln. Bislang liegt nach zwei Verhandlungsrunden kein konkretes Angebot der Arbeitgeberseite vor. "Die fehlende Bereitschaft, etwas Konkretes für die Beschäftigten der Länder, und damit auch für die Landes- und Kommunalbeamtinnen und -beamten, auf den Tisch zu bringen, ist keine gute Werbung für den öffentlichen Dienst. So lassen sich weder Mitarbeiter motivieren noch Nachwuchskräfte gewinnen", kritisiert Hemsing.

Er hält einen tragbaren Kompromiss in Runde drei dennoch für möglich. "Den wird es aber nur geben, wenn die Arbeitgeber noch ein ordentliches Stück auf die Forderungen der Beschäftigten zugehen. Insbesondere hinsichtlich der sozialen Komponente und der Erfahrungsstufe 6 ab Entgeltgruppe 9", macht der Landesvorsitzende der Fachgewerkschaft komba deutlich.

Vergangene Woche zeigten Tarifbeschäftigte und ihre verbeamteten Kolleginnen und Kollegen bei Warnstreiks in Düsseldorf, dass sie das, was in Potsdam verhandelt wird aktiv unterstützen und geschlossen mittragen. "Diese positiven Eindrücke und die Aktionsbereitschaft nehmen wir jetzt noch einmal mit in die nächste Runde, um die Arbeitgeberseite zu bewegen", sagt Andreas Hemsing.

Die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder sind auch für die verbeamteten Kolleginnen und Kollegen im Land und in den Kommunen wegweisend: Ihre Besoldungsanpassung orientiert sich am Tarifabschluss der Länder.

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Paul Schnitker, deutscher Unternehmer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, 1927–1988

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