Politik & Gesellschaft
Rüttgers spricht bei USA-Besuch auch über Guantanamo
Mittwoch, 22 Februar 2006
Washington (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat zum Auftakt seines USA-Besuchs mit dem stellvertretenden US-Außenminister Bob Zoellick über den Stand der deutsch-amerikanischen Beziehungen gesprochen. Das Verhältnis der beiden Staaten habe sich seit dem Regierungswechsel in Deutschland erheblich verbessert, sagte Rüttgers am Dienstag nach seinem Treffen mit Zoellick.
Er habe Zoellick aber darauf hingewiesen, dass es in Deutschland wegen des US-Gefangenenlagers Guantanamo und der Folterungen im Irak erhebliche Irritationen gebe, sagte Rüttgers, der auch stellvertretender CDU-Vorsitzender ist. Deutschland und Amerika müssten gemeinsam dafür sorgen, "dass unsere gemeinsamen Werte Freiheit und Gerechtigkeit auch Grundlage des Zusammenlebens mit den Staaten im Nahen Osten sind". Auch Zoellick sei dieser Ansicht gewesen. Man habe aber keine Detaildebatte über diese Fragen geführt.
Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers und Minister Michael Breuer treffen den stellv. Außenminister Bob Zoellick. © LPA NRW
Er habe Zoellick aber darauf hingewiesen, dass es in Deutschland wegen des US-Gefangenenlagers Guantanamo und der Folterungen im Irak erhebliche Irritationen gebe, sagte Rüttgers, der auch stellvertretender CDU-Vorsitzender ist. Deutschland und Amerika müssten gemeinsam dafür sorgen, "dass unsere gemeinsamen Werte Freiheit und Gerechtigkeit auch Grundlage des Zusammenlebens mit den Staaten im Nahen Osten sind". Auch Zoellick sei dieser Ansicht gewesen. Man habe aber keine Detaildebatte über diese Fragen geführt.
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