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Gütesiegel für Qualität bei Leistenbruch-Operationen
Freitag, 05 Dezember 2014 | Autor: Christiane Bernert

Kleines Netz, große Wirkung: Bei einem Bruch der Eingeweide bringt Prof. Joachim Mellert, Chefarzt der Chirurgischen Klinik im St. Ansgar Krankenhaus, das Netz durch einen millimeterdünnen Instrumentenschlauch in den Körper an die richtige Stelle.
Kleines Netz, große Wirkung: Bei einem Bruch der Eingeweide bringt Prof. Joachim Mellert, Chefarzt der Chirurgischen Klinik im St. Ansgar Krankenhaus, das Netz durch einen millimeterdünnen Instrumentenschlauch in den Körper an die richtige Stelle.

Prof. Joachim Mellert operiert Eingeweide-Brüche minimal-invasiv

Höxter. Das St. Ansgar Krankenhaus hat das "Gütesiegel qualitätsgesicherte Hernien-Chirurgie" für die Therapie von so genannten Eingeweidebrüchen (Hernien) wie Leisten-, Nabel-, Narben- oder Bauchwandbrüchen bekommen. Das von der Deutschen Hernien-Gesellschaft verliehene Qualitätssiegel wird an Kliniken und Praxen vergeben, die große fachliche Erfahrung nachweisen können und ihre Behandlungsergebnisse im Rahmen einer Qualitätssicherungsstudie offenlegen.

"Wir sind sehr froh über das Zertifikat, mit dem unsere Bemühungen um die erstklassige chirurgische Versorgung unserer Patienten gewürdigt werden", betont Prof. Joachim Mellert, Chefarzt der Chirurgischen Klinik im St. Ansgar Krankenhaus. Als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Hernien-Chirurgie und der Europäischen Hernien-Gesellschaft wird die Expertise durch regelmäßige nationale und internationale Kongressbesuche erweitert.

Moderne minimal-invasive OP-Verfahren, die mit kleinen Schnitten auskommen und besonders schonend sind, sind am St.Ansgar Krankenhaus seit vielen Jahren Standard. Je nach individuellem Befund wird die "passende" OP-Technik angewendet. Bei den meisten Patienten mit einem Leistenbruch wird zur Verstärkung der Leiste ein Kunststoffnetz mit minimal-invasiver Schlüsselloch-Chirurgie eingesetzt.

Eine Spezialität von Prof. Joachim Mellert ist die Leistenhernien-OP unter Anwendung noch kleinerer Instrumente als bei der klassischen Schlüsselloch-Technik: Dieses Verfahren mit Mini-Instrumenten, deren Durchmesser nur 2,9 Millimeter beträgt, kann bei schlanken und jungen Patienten angewendet werden, um ein besseres kosmetisches Ergebnis zu erzielen. "Bei dieser OP-Variante wird ein spezielles Netz verwendet, das etwa halb so schwer ist wie ein Standardnetz. Durch seine titanbedampfte Oberfläche hat dieses Spezialnetz sehr gute Einheilungseigenschaften", erklärt Mellert. Schon etwa drei Wochen nach der Operation sind vorhandenes Gewebe und Netz miteinander verwachsen.

Je nach individuellem Befund können Patienten mit kleinen Brüchen der Leiste oder Bauchwand am St. Ansgar Krankenhaus im "Ambulanten Operations-Zentrum" versorgt werden, das seit dem Sommer in Betrieb ist: Hier kommen die Patienten morgens zur Operation und verlassen das "Ambulante Operations-Zentrum" am gleichen Tag. Die ambulanten OP-Angebote werden im Rahmen des Hernienzentrums weiter ausgebaut.

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