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BUND-Streuobwiesenapfelsaft mit hohem Polypenolgehalt
Montag, 27 Januar 2014 | Autor: Willi Hennebrüder

Im Rahmen einer Kooperation der Lemgoer Gruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland mit dem Institut für Lebensmitteltechnologie NRW der Hochschule OWL haben Professor Dr. rer. nat. Jürgen Zapp und B. Sc. Jan Münstermann das Polyphenolspektrum verschiedener Apfelsäfte untersucht.

Polyphenole gehören zu den Sekundärstoffwechselmetaboliten der Pflanzen und kommen überwiegend in den entsprechenden Randschichten der Pflanzen (z. B. der Haut und der Schale) vor. Der Polyphenolgehalt hat auch Bedeutung bei der Verträglichkeit von Äpfeln bei einer Apfelallergie. Hier arbeiten die Hochschule OWL und der BUND Lemgo ebenso seit mehreren Jahren zusammen. Dabei fördert der BUND Lemgo die Erstellung von Bachelorarbeiten zum Themenbereich und stellt kostenfrei seine Apfelsorten für Analysen zur Verfügung.

Untersucht wurde jetzt unter anderem der BIO-Streuobstwiesenapfelsaft aus 2 Jahren und verschiedenen Pressungen, deren Äpfel (mindestens immer mehr als 10 verschiedene Sorten) von der Streuobstwiese des BUND Lemgo stammen. Nach Aussage von Jan Münstermann ist der Polyphenolgehalt des naturtrüben Direktsaftes im Vergleich zu Klarsäften teilweise mehr als doppelt so hoch. - Damit bestätigt sich auch für den Streuobstwiesenapfelsaft ein Ergebnis, was 2009 bei der Stiftung Warentest ermittelt wurde. Dort heißt es:

"Mehr Polyphenole in Naturtrüben - Erstmals haben wir im Apfelsaft Polyphenole gemessen. Diesen sekundären Pflanzenstoffen werden positive Wirkungen auf die Gesundheit nachgesagt. Welche der Pflanzenstoffe für den Menschen von Vorteil sind, ist nicht ausreichend belegt. Deshalb konnten wir sie nicht in die Bewertung einfließen lassen. Vorn liegen wieder die naturtrüben Säfte. Ihr Polyphenolgehalt ist etwa doppelt so hoch wie der der klaren."

Wikipedia verweist auf mehrere Studien zur Wirkung des Polyphenolgehaltes. "Einige Polyphenole wirken wie andere Antioxidantien unter anderem entzündungshemmend und krebsvorbeugend." Hierzu verweist der BUND Lemgo auf auf die Studie des Max Rubner-Instituts "Bioaktivität von Apfelsaft und Apfelinhaltsstoffen zur Prävention von Dickdarmkrebs."

Wenn man besonders guten und gesundheitsfördernden Apfelsaft trinken möchte, so sollte es schon naturtrüber Direktsaft sein, so die Aussage in der Pressemitteilung des BUND Lemgo. Den BIO-Streuobstwiesenapfelsaft aus Lemgo gibt es inzwischen auch im Handel in den Hofläden von Karla Ebert in Lemgo, bei Meyer-Nordloh in Großenmarpe oder bei Edeka-Held in Lemgo-Brake. Mehr Informationen inkl.

Berichte und Studien zum Apfelsaft gibt es auf den Internetseiten. http://www.bund-lemgo.de/Streuobstwiesenapfelsaft.html.

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James Russell Lowell, US-amerik. Schriftsteller, 1819-1891

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