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Standardisiertes Behandlungskonzept erhöht die Sicherheit bei Prothesenpatienten
Donnerstag, 03 Mai 2012 | Autor: Monika Bitsch

ORTHOPARC Klinik holt zur Umsetzung internationalen Experten nach Köln

Köln. Die ORTHOPARC Klinik in Köln setzt als anerkanntes, internationales Referenzzentrum ein patientenorientiertes Behandlungsprogramm zur sicheren und schmerzfreien Genesung nach Gelenkoperationen um. Der Erfolg des Programms veranlasst die Kölner Klinik zur Verpflichtung eines weiteren Chefarztes für Hüft- und Knie-Endoprothetik.

Prof. Dr. med. Steffen Breusch, FRCES Ed ist derzeit Chefarzt der Universitätsklinik Edinburgh und wird das Team der ORTHOPARC Klinik ab Sommer 2012 verstärken. Damit konnte die orthopädische Fachklinik eine internationale Größe im Medizinbereich für ihr Konzept gewinnen. Prof. Breusch ist derzeit in Schottland einer von zwei Regierungsberatern und hat an der Konzeption und Umsetzung der nationalen Standards für Behandlungsprogramme maßgeblich mitgewirkt. Er ist Autor des jährlichen Endoprothetik-Berichts. In Schottland müssen Kliniken verpflichtend nach Qualitätsstandards arbeiten und werden dementsprechend auditiert. Seit Einführung konnte die Patientensicherheit deutlich erhöht, sowie die Komplikationsraten deutlich reduziert werden.

In Deutschland gibt es solche verpflichtenden Standards noch nicht. Dennoch arbeiten bundesweit mehr und mehr Kliniken nach Qualitätsstandards und speziellen Behandlungsprogrammen und werten diese wissenschaftlich aus. So auch die ORTHOPARC Klinik in Köln, die ihren Patienten mit dem Rapid Recovery® Programm einen Mehrwert an medizinischer Sicherheit bietet.

Das Programm wird seit Oktober 2011 durchgeführt, nachdem der Ärztliche Direktor des ORTHOPARC, Prof. Dr. med. Joachim Schmidt, seit Jahren im wissenschaftlichen Austausch mit Ärzten aus Großbritannien, Skandinavien und den Beneluxländern gestanden hat, die ähnliche Programme bereits seit einem Jahrzehnt erfolgreich und teils staatlich "verordnet" umsetzen. Über den wissenschaftlichen Austausch kam auch der Kontakt zwischen der ORTHOPARC Klinik und Prof. Breusch zustande.

Künftig setzt das Team gemeinsam auf sog. "evidence based medicine", also auf Operations- und Behandlungsmethoden, deren Nutzen für den Patienten wissenschaftlich nachgewiesen ist.

"Jeder unserer Schritte ist wissenschaftlich evaluiert und abgesichert", so Prof. Breusch. Mit seinem Engagement in Köln verknüpft der Mediziner auch die Hoffnung, die Endoprothetik in Deutschland aus den negativen Schlagzeilen zu bringen. "Gute Endoprothetik zählt zu den sichersten Operationen mit den besten Langzeitergebnissen", so Breusch, "wenn sie vom richtigen Operateur, mit der richtigen Methode, im richtigen Kontext durchgeführt wird".

Die Operation selbst stellt aber nur einen Teil im Gesamtprozess dar, der auf die Optimierung der individuellen Ressourcen des Patienten abgestimmt ist.

Alle Prothesenpatienten machen sich bereits einige Tage vor der Operation in der Klinik mit sämtlichen Abläufen und der anschließenden Rehabilitation vertraut. Sie werden durch persönliche Ansprechpartner geschult, die sie während des gesamten Behandlungszeitraums begleiten. Die Betreuung in kleinen Gruppen fördert den Erfahrungsaustausch untereinander und die Motivation des Einzelnen, gemeinsam mit den Mitstreitern am Genesungsprozess mitzuwirken.

Qualitätscores und Patientenzufriedenheitswerte werden kontinuierlich erfasst und ausgewertet. Die ersten 200 Patienten haben das Programm in der ORTHOPARC Klinik erfolgreich absolviert. Die Auswertungen zeigen, dass die Patienten nicht nur zufriedener und schneller schmerzfrei sind, sondern in der Regel bereits nach einer Woche in ihr häusliches Umfeld zurückkehren können. Damit eignet sich das Programm vor allem auch für Patienten, die noch voll im Erwerbsleben stehen oder die sich eine rasche Rückkehr in ein beschwerdefreies Leben wünschen.

Prof. Breusch wird sein Know-how aus fast zehn Jahren Chefarzttätigkeit im nationalen Gesundheitswesen Großbritanniens ab Juni den Patienten in Köln zur Verfügung stellen. Der Mediziner hat sich auf schwere Fälle spezialisiert, insbesondere Rheumapatienten, Patienten mit angeborenen Hüfterkrankungen und Wechseloperationen im Bereich Knie und Hüfte. Der gebürtige Bayer ist Autor zahlreicher Wissenschaftsbücher und eines von vier deutschen Mitgliedern in der International Hip Society, dem wichtigsten wissenschaftlichen Gremium auf diesem Medizinsektor weltweit.


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“Unglücksfälle sind wie Messer, entweder sie arbeiten für uns oder schneiden uns, je nachdem, ob wir sie am Griff oder an der Schneide anfassen.”

James Russell Lowell, US-amerik. Schriftsteller, 1819-1891

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