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NRW-Chirurgen befassen sich mit Komplikationen
Donnerstag, 20 Oktober 2011 | Autor: Prof. Dr. R. Viebahn

178. Jahrestagung der Vereinigung Niederrheinisch-Westfälischer Chirurgen RuhrCongress Bochum, 20.-21. Oktober 2011

"Komplikationen verhindern - erkennen - behandeln" lautet das Motto der Jahrestagung der Vereinigung Niederrheinisch-Westfälischer Chirurgen, die sich am 20. und 21. Oktober 2011 im Bochumer RuhrCongress treffen.

"Die veränderte Demographie unserer Patienten führt dazu, dass immer mehr alte Menschen, Übergewichtige und Diabetiker operiert werden müssen. Diese Entwicklung verändert auch das Komplikationsspektrum bei häufigen Operationen (Leistenbruch, Gallensteine, Hüft- oder Knieprothesen etc.). Neue Verfahren zur Behandlung von Krebserkrankungen müssen ebenso auf mögli-che Komplikationen überprüft werden, wie Therapieformen zur Behandlung von Übergewicht und Diabetes" betont Prof. Dr. Richard Viebahn vom Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum. Unter seiner Leitung wurde ein Programm zusammengestellt, das alle Aspekte des Kongressmottos abdeckt:

"Eingriffe bei Komorbidität": Sechs namhafte Experten präsentieren Strategien, wie Komplika-tionen bei der Operation von Patienten mit Übergewicht, Leberzirrhose, Lungenerkrankungen, vorangegangener Chemotherapie und Fehlernährung vermieden werden können.

Neue Wege der Qualitätssicherung": Hier erhalten die Chirurgen aus ganz NRW Einblicke in etablierte und neue Verfahren zur Qualitätssicherung in den Krankenhäusern: Prof. Dr. Wolff Schmiegel aus Bochum wird über den neuen "nationalen Krebsplan" berichten, Themen wie Te-lemedizin und die gesetzlich vorgeschriebene Qualitätssicherung über das AQUA-Institut sind ebenso auf der Agenda, wie die Versorgungsforschung anhand von Patientenregistern. Aus den wissenschaftlichen Arbeitsgruppen der Universitätskliniken in NRW werden Forschungsprojekte zur Erkennung von Risikogruppen vorgestellt, Verfahren zur Behandlung von Komplikationen und spezieller Erfahrungsaustausch in der Unfall- und Kinderchirurgie runden das wissenschaftliche Programm ab.

Einen speziellen Schwerpunkt legt das Programm auf einen Austausch zwischen Medizinrecht, Staatsanwaltschaft, Krankenhausgesellschaft und Pathologie über Verfahrensabläufe und Bewertung von Komplikationen.

Seinen Abschluss findet der Kongress in einer Sitzung zur Förderung des Nachwuchses in der Chirurgie. Dort wird der erfolgreiche Zehnkämpfer Frank Busemann (Olympiasilber 1996 in Atlanta) mit dem Vortrag: "Zehnkampfpower für Chirurgen" Motivationsstrategien für die Teamarbeit vorstellen.

"Komplikationen begleiten jede Form medizinischer Behandlungen, daher halte ich es für außerordentlich spannend, einmal einen ganzen Kongress diesem Thema zu widmen" betont Viebahn, der als Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik am Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer mit diesem Thema regelmäßig konfrontiert ist.


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