Herzwoche 2009 - Thema: Das schwache Herz, Knappschafts-Klinik Bad Driburg beteiligt sich
Freitag, 09 Oktober 2009 | Autor: Knappschafts-Klinik Bad Driburg (Herz-Kreislauf-Reha)
Bad Driburg. Die Herz-Kreislauf-Medizin beschäftigt sich mit den Grundlagen und Abläufen von Krankheiten des Herzen und der Gefäße. Das Herz ist der Motor des Kreislaufs.
Der diesjährige Themenschwerpunkt ist das schwache Herz, die Diagnose und Therapie von Herzinsuffizienz. Sehr viele Menschen in Deutschland leiden an einer chronischen Pumpschwäche des Herzens. Ein weiterer Anstieg der Erkrankungsrate ist durch die immer älter werdende Bevölkerung zu erwarten. Nach Information der Herzstiftung leiden etwa 1,4 Millionen Menschen in Deutschland an einer chronischen Herzschwäche. 250.000 Patienten werden jedes Jahr wegen ihrer Herzschwäche im Krankenhaus behandelt. Die Ursachen für das schwache Herz sind hauptsächlich ein unzureichend behandelter Bluthochdruck, eine Entzündung des Herzmuskels, Herzklappenfehler, Infekte oder bestimmte Erbfaktoren.
Symptome sind Luftnot bei schwerer körperlicher Arbeit, Treppensteigen oder Sport, Wassereinlagerung (Ödeme) an Knöcheln und Fußrücken oder verringerte körperliche Belastbarkeit, berichtet Chefärztin und Kardiologin Dr. Gabriele Augsten.
Die Therapiemöglichkeiten haben sich im letzten Jahrzehnt wesentlich verbessert. Das schwache Herz kann durch verschiedene Maßnahmen unterstützt werden. Dazu gehört, so informiert die Kardiologin, eine gesunde Lebensführung mit gesunden Ess- und Trinkgewohnheiten, ausreichender körperlicher Bewegung und die Vermeidung bzw. Einschränkung von Alkohol und Nikotin. In Abhängigkeit vom Schweregrad der Herzinsuffizienz und eventuell begleitender Symptome kommen Medikamente zum Einsatz, die helfen, die Herzfrequenz und den Blutdruck zu senken sowie den Sauerstoffbedarf des Herzens zu reduzieren. Defibrillator und Telemedizin schützen vor dem plötzlichen Herztod.
In der Bevölkerung zuwenig bekannt sind die neuen Therapiemöglichkeiten. So kommt es sehr häufig vor, dass Patienten die Herzschwäche und die damit verbundenen Beschwerden wie Leistungsabfall, Atemnot, geschwollene Beine als altersbedingt resigniert hinnehmen und gar nicht darauf kommen, dass dagegen etwas getan werden kann. Auf diese Problematik will die Deutsche Herzstiftung mit Ihren Kooperations-Kliniken hinweisen. Die Knappschafts-Klinik Bad Driburg beteiligt sich an der Herzwoche mit Fachvorträge, Beratungen und Gesundheits-Checks. Die Veranstaltungen in der Schwerpunktklinik für kardiologische Rehabilitation werden unterstützt durch die Selbsthilfegruppe für Herz-Kreislauf-Erkrankte und deren Angehörige in den Kreisen Höxter und Lippe eV..
Die Veranstaltungen richten sich an die interessierte Öffentlichkeit in der Region Ostwestfalen, sind frei zugänglich und werden allgemein verständlich präsentiert. Ärzte, Therapeuten, Pflegefachkräfte und Ernährungsberater der Knappschafts-Klinik wirken mit, um interessante Vorträge und Vorführungen zu bieten.
"Was ist chronische Herzschwäche? Risikofaktoren, Ursachen, Symptomatik"
Beginn: 16:30 Uhr (Dauer ca. 1h)
Referentin: Frau Dr. Birgit Aue (Oberärztin und Internistin)
03.11.
"Diagnostik und Therapie der chronischen Herzschwäche"
Beginn: 16:30 Uhr (Dauer ca. 1h)
Referentin: Frau Dr. Augsten (Chefärztin und Kardiologin)
04.11.
"Leben mit der chronischen Herzschwäche. Reisen, Ernährung, Sport, Lebensqualität"
Beginn: 16:30 Uhr (Dauer ca. 1h)
Referent: Herr Dr. Arnon Polensky (Ltd. Oberarzt und Diabetologe)
Vor und nach den vg. Veranstaltungen besteht die Möglichkeit der Blutdruck- und Blutzuckermessung, Sauerstoffsättigung und der Ernährungsberatung. Die Referenten stehen nach den Vorträgen für individuelle Fragen zur Verfügung.
Die Knappschafts-Klinik ist eine überregional anerkannten Fachklinik für Rehabilitationsmaßnahmen und Anschlussrehabilitationen (AHB-Maßnahmen). Es werden Patienten mit Erkrankungen des Herzens, des Kreislaufs, nach Herzinfarkt und Herzoperationen (Bypass- und Herzklappenoperationen) behandelt. Weitere Schwerpunkte sind Erkrankungen der Gefäße (periphere arterielle Verschlusskrankheiten) und Zustand nach Operationen am arteriellen Gefäßsystem. Die Klinik ist Vertragsklinik aller Rentenversicherungsträger sowie der gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen.
Bad Driburg. Die Herz-Kreislauf-Medizin beschäftigt sich mit den Grundlagen und Abläufen von Krankheiten des Herzen und der Gefäße. Das Herz ist der Motor des Kreislaufs.
Der diesjährige Themenschwerpunkt ist das schwache Herz, die Diagnose und Therapie von Herzinsuffizienz. Sehr viele Menschen in Deutschland leiden an einer chronischen Pumpschwäche des Herzens. Ein weiterer Anstieg der Erkrankungsrate ist durch die immer älter werdende Bevölkerung zu erwarten. Nach Information der Herzstiftung leiden etwa 1,4 Millionen Menschen in Deutschland an einer chronischen Herzschwäche. 250.000 Patienten werden jedes Jahr wegen ihrer Herzschwäche im Krankenhaus behandelt. Die Ursachen für das schwache Herz sind hauptsächlich ein unzureichend behandelter Bluthochdruck, eine Entzündung des Herzmuskels, Herzklappenfehler, Infekte oder bestimmte Erbfaktoren.
Symptome sind Luftnot bei schwerer körperlicher Arbeit, Treppensteigen oder Sport, Wassereinlagerung (Ödeme) an Knöcheln und Fußrücken oder verringerte körperliche Belastbarkeit, berichtet Chefärztin und Kardiologin Dr. Gabriele Augsten.
Die Therapiemöglichkeiten haben sich im letzten Jahrzehnt wesentlich verbessert. Das schwache Herz kann durch verschiedene Maßnahmen unterstützt werden. Dazu gehört, so informiert die Kardiologin, eine gesunde Lebensführung mit gesunden Ess- und Trinkgewohnheiten, ausreichender körperlicher Bewegung und die Vermeidung bzw. Einschränkung von Alkohol und Nikotin. In Abhängigkeit vom Schweregrad der Herzinsuffizienz und eventuell begleitender Symptome kommen Medikamente zum Einsatz, die helfen, die Herzfrequenz und den Blutdruck zu senken sowie den Sauerstoffbedarf des Herzens zu reduzieren. Defibrillator und Telemedizin schützen vor dem plötzlichen Herztod.
In der Bevölkerung zuwenig bekannt sind die neuen Therapiemöglichkeiten. So kommt es sehr häufig vor, dass Patienten die Herzschwäche und die damit verbundenen Beschwerden wie Leistungsabfall, Atemnot, geschwollene Beine als altersbedingt resigniert hinnehmen und gar nicht darauf kommen, dass dagegen etwas getan werden kann. Auf diese Problematik will die Deutsche Herzstiftung mit Ihren Kooperations-Kliniken hinweisen. Die Knappschafts-Klinik Bad Driburg beteiligt sich an der Herzwoche mit Fachvorträge, Beratungen und Gesundheits-Checks. Die Veranstaltungen in der Schwerpunktklinik für kardiologische Rehabilitation werden unterstützt durch die Selbsthilfegruppe für Herz-Kreislauf-Erkrankte und deren Angehörige in den Kreisen Höxter und Lippe eV..
Die Veranstaltungen richten sich an die interessierte Öffentlichkeit in der Region Ostwestfalen, sind frei zugänglich und werden allgemein verständlich präsentiert. Ärzte, Therapeuten, Pflegefachkräfte und Ernährungsberater der Knappschafts-Klinik wirken mit, um interessante Vorträge und Vorführungen zu bieten.
Veranstaltungskalender: 02.11.-04.11.2009
02.11."Was ist chronische Herzschwäche? Risikofaktoren, Ursachen, Symptomatik"
Beginn: 16:30 Uhr (Dauer ca. 1h)
Referentin: Frau Dr. Birgit Aue (Oberärztin und Internistin)
03.11.
"Diagnostik und Therapie der chronischen Herzschwäche"
Beginn: 16:30 Uhr (Dauer ca. 1h)
Referentin: Frau Dr. Augsten (Chefärztin und Kardiologin)
04.11.
"Leben mit der chronischen Herzschwäche. Reisen, Ernährung, Sport, Lebensqualität"
Beginn: 16:30 Uhr (Dauer ca. 1h)
Referent: Herr Dr. Arnon Polensky (Ltd. Oberarzt und Diabetologe)
Vor und nach den vg. Veranstaltungen besteht die Möglichkeit der Blutdruck- und Blutzuckermessung, Sauerstoffsättigung und der Ernährungsberatung. Die Referenten stehen nach den Vorträgen für individuelle Fragen zur Verfügung.
