Geschichte

Vor 111 Jahren begannen die Ausgrabungen in Haltern am See
Montag, 21 Juni 2010
"... nichts ist so dauerhaft wie ein Loch ..."
Haltern am See (lwl). Vor genau 111 Jahren, am 19. Juni 1899, begann in Haltern am See (Kreis Recklinghausen) die erste archäologische Untersuchung der römischen Militäranlagen. Heute gilt der Fundort Haltern als der größte und am besten erforschte Militärstandort des gesamten Römischen Reiches aus der Zeit um Christi Geburt. Hier wurde auch die moderne Ausgrabungstechnik zu international gültigen Standards weiterentwickelt.
"Haltern hat während der Okkupationsphase unter Kaiser Augustus eine ganz besondere Rolle gespielt. Nach den neuesten Untersuchungen, auch im Zusammenhang mit dem 2000-jährigen Jubiläum der Varusschlacht im vergangenen Jahr, sind wir sicher, das sich hier die militärische Schaltstelle für die Eroberung Germaniens befand, hier sollte auch der Hauptort der neu zu gründenden Provinz entstehen. Dazu kam es dann nach der Niederlage in der Varus-Schlacht bekanntermaßen nicht", fasst Dr. Rudolf Aßkamp, Leiter der Provinzialrömischen Archäologie und des LWL-Römermuseums des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), den aktuellen Forschungsstand zusammen.
"... nichts ist so dauerhaft wie ein Loch ..."
Haltern am See (lwl). Vor genau 111 Jahren, am 19. Juni 1899, begann in Haltern am See (Kreis Recklinghausen) die erste archäologische Untersuchung der römischen Militäranlagen. Heute gilt der Fundort Haltern als der größte und am besten erforschte Militärstandort des gesamten Römischen Reiches aus der Zeit um Christi Geburt. Hier wurde auch die moderne Ausgrabungstechnik zu international gültigen Standards weiterentwickelt.
"Haltern hat während der Okkupationsphase unter Kaiser Augustus eine ganz besondere Rolle gespielt. Nach den neuesten Untersuchungen, auch im Zusammenhang mit dem 2000-jährigen Jubiläum der Varusschlacht im vergangenen Jahr, sind wir sicher, das sich hier die militärische Schaltstelle für die Eroberung Germaniens befand, hier sollte auch der Hauptort der neu zu gründenden Provinz entstehen. Dazu kam es dann nach der Niederlage in der Varus-Schlacht bekanntermaßen nicht", fasst Dr. Rudolf Aßkamp, Leiter der Provinzialrömischen Archäologie und des LWL-Römermuseums des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), den aktuellen Forschungsstand zusammen.
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