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Geschichte
Zeuge des Holocaust aus Westfalen: Neue DVD des LWL porträtiert Kurt Gerstein
Dienstag, 30 Januar 2007

´Ein spannendes und formal überzeugendes Porträt´ urteilt das Kurt-Grimme-Institut über den Film. Foto: LWL-Medienzentrum
´Ein spannendes und formal überzeugendes Porträt´ urteilt das Kurt-Grimme-Institut über den Film. Foto: LWL-Medienzentrum
Münster/Hagen/Bielefeld. Eine der "merkwürdigsten, widersprüchlichsten und auch unheimlichsten Figuren des Widerstands im Dritten Reich" hat der Schauspieler Ulrich Tukur Kurt Gerstein genannt. Jetzt erinnert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe mit einem Filmporträt an den in Münster geborenen Augenzeugen des Holocaust. "Ein spannendes und formal überzeugendes Porträt", urteilt das Kurt-Grimme-Institut über den Film.

"Das Leben Kurt Gersteins ähnelt einer Achterbahnfahrt", meint Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen, das den Film gemeinsam mit dem Landeskirchlichen Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Matthias-Film gGmbH als DVD für die Bildungsarbeit herausgebracht hat

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"Der Kaiser ist ein lieber Mann..." - 27. Januar: Kaisergeburtstag : Feier hatte als Machtdemonstration politischen Hintergrund
Freitag, 26 Januar 2007

Kaiser Wilhelm II mit seinem Sohn, um 1892. Foto: unbekannt
Kaiser Wilhelm II mit seinem Sohn, um 1892. Foto: unbekannt
Westfalen. Der Geburtstag von Kaiser Wilhelm II. am 27. Januar war für die meisten seiner Untertanen ganz selbstverständlich der höchste Feiertag im Jahr, der mit großem Aufwand begangen wurde und folglich auch in Form von vielen Augenzeugenberichten festgehalten wurde, von denen sich einige im volkskundlichen Archiv des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) finden.

Die Idee, den Geburtstag eines Oberhauptes zu zelebrieren, war nicht neu. In Teilen Deutschlands war diese Tradition schon vor Gründung des Kaiserreiches 1871 etabliert, indem in den deutschen Einzelstaaten die Geburtstage der herrschenden Fürsten gefeiert wurden.

LWL stellt Datenbank über 27.000 Denkmäler zur Verfügung
Mittwoch, 20 Dezember 2006

KLARA enthält auch Informationen über die Werke und Lebensdaten von vielen Künstlern und Architekten, die für die Denkmalbehörden wichtig sind. Foto: LWL
KLARA enthält auch Informationen über die Werke und Lebensdaten von vielen Künstlern und Architekten, die für die Denkmalbehörden wichtig sind. Foto: LWL
Münster/Westfalen. KLARA kann zwar erst seit einem Jahr laufen, sie ist aber schon ganz schön groß. Außerdem weiß sie alles über die 27.000 Denkmäler und 52.000 andere Gebäude in Westfalen-Lippe. Das ist auch kein Wunder, denn KLARA wird ständig gefüttert und zwar mit Informationen. Denn KLARAweb ist eine Datenbank, die die Denkmalpfleger des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) aufgebaut haben.
Alle Daten stehen den 231 Städten und Gemeinden in Westfalen, die als untere Denkmalbehörden die Denkmallisten führen, kostenlos zur Verfügung. Im Gegenzug haben etliche Städte und Gemeinden dem LWL beim Aufbau der Datenbank mit ihrem Wissen geholfen. Hier können sich alle Kommunen und Behörden, die mit Fragen der Denkmalpflege zu tun haben, schnell und ohne eigenen Daten-Pflegeaufwand informieren.

"Die vergessenen Nachbarn": LWL- Freilichtmuseum Detmold gibt Buch über Juden auf dem Land heraus
Freitag, 08 Dezember 2006

Image Detmold. "Die vergessenen Nachbarn. Juden auf dem Lande in Ostwestfalen-Lippe" war der Titel eines mehrjährigen Forschungsprojektes, das der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) an seinem Westfälischen Freilichtmuseum Detmold durchgeführt hat. Die Ergebnisse hat der LWL am Donnerstag (07.12.) als Buch der Öffentlichkeit vorgestellt.

Bereits seit 1992 hat sich das LWL-Museum darum bemüht, ein Gebäude wieder aufzubauen, welches das Leben der zahlenmäßig recht kleinen, jüdischen Minderheit in Westfalen dokumentieren sollte.

2000 Jahre Varusschlacht - Holzeinschlag für ein römisches Kriegsschiff
Montag, 04 Dezember 2006

Das Modell des Schiffes. Foto: Archäologische Staatsammlung München
Das Modell des Schiffes. Foto: Archäologische Staatsammlung München
Die Kooperation "IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht" wird sich im Jahr 2009 mit einem herausragenden Ausstellungsprojekt an drei Originalschauplätzen in Haltern, Kalkriese und Detmold der legendären Niederlage der Römer im Jahre 9 n.Chr. in Germanien widmen. Um das Ausstellungsprojekt schon im Vorfeld europaweit anzukündigen, wird ein archäologisches Experiment vom Stapel gelassen: Der Nachbau eines römischen Kriegsschiffes, der von der Universität Hamburg und dem LWL-Römermuseum in Haltern wissenschaftlich begleitet wird. Dieses Schiff wird mit einer spektakulären Fahrt auf Donau, Rhein, Lippe, Ems und Weser in 20 Städten auf das Ausstellungsprojekt aufmerksam machen.


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