Studium heute - gesundheitsfördernd oder gesundheitsgefährdend?
Mittwoch, 20 Januar 2010 | Autor: uni pb
"Studium heute - gesundheitsfördernd oder gesundheitsgefährdend?" - Eine Lebensstilanalyse
Paderborn. Mit der Aufnahme eines Studiums beginnt für viele junge Menschen in der Regel ein neuer Lebensabschnitt: Der Auszug aus dem Elternhaus, zahlreiche neue soziale Kontakte sowie die Erfordernis eigenverantwortlichen Arbeitens sind nur einige der Aspekte, mit denen sich Studierende vor allem zu Studienbeginn auseinander zu setzen haben. Zudem scheinen Studierende im Zuge der veränderten Rahmenbedingungen und neu konzipierten Studiengänge mit weiter zunehmenden Belastungen konfrontiert zu werden. Diese neuen Herausforderungen - so ist anzunehmen - wirken sich auch auf die physische und psychische Gesundheit der Studierenden aus.
Trotzdem entwickelt sich das Verständnis, dass Gesundheitsförderung auch bereits für diese junge Bevölkerungsgruppe bedeutsam ist, erst langsam. Den Handlungsbedarf auf diesem Gebiet belegt eine aktuelle Studie, die verdeutlicht, dass der Griff zur medikamentösen Unterstützung der Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz gerade in Akademikerkreisen weit verbreitet ist (IGES, 2009).
Um diese Aspekte genauer zu untersuchen startete am 01.12.2009 an der Universität Paderborn unter der Leitung von Prof. Dr. Hans Peter Brandl-Bredenbeck ein entsprechendes Pilotprojekt, das durch die Techniker Krankenkasse gefördert wird. Inhaltlich arbeitet die Projektleitung eng mit dem Arbeitskreis Gesunde Hochschule sowie mit dem Hochschulsport der Universität Paderborn zusammen. Ziel des Projekts ist es, Studierenden an der Universität Paderborn ein gesünderes und damit erfolgreicheres Studium zu ermöglichen bzw. sie mit entsprechenden Maßnahmen dabei zu unterstützen.
Dazu werden in einem ersten Schritt Daten erhoben, anhand derer zum einen der aktuelle Gesundheitsstatus Paderborner Studierender beschrieben wird und zum anderen konkrete Problembereiche identifiziert werden können. Im Anschluss an die Datenanalyse werden entsprechende Maßnahmen entwickelt und umgesetzt, die zu einem gesünderen Lebensstil der Studierenden beitragen sollen.
Diese Maßnahmen werden sich auf ganz unterschiedliche Lebensstilbereiche beziehen, wie z.B. körperliche Aktivität, Ernährung oder Stressmanagement. Das Projekt abschließend soll im Wintersemester 2011/12 ein Gesundheitspass für Studierende eingeführt werden. Durch das dort verankerte Prämiensystem werden gezielte Anreize für einen gesundheitsbewussten Lebensstil gesetzt - für eine Zielgruppe, die bisher nur in geringem Umfang durch gesundheitsfördernde Programme erreicht werden konnte.
Die offizielle Vorstellung des Projekts wird gemeinsam mit den oben genannten Projektpartnern im Rahmen einer Pressekonferenz am 29.01.2010 um 10:00 Uhr erfolgen (Bibliothek der Sportwissenschaft; Raum SP 0.541; vgl. beiliegende Anfahrtsskizze). Gerne laden wir Sie herzlich dazu ein.
"Studium heute - gesundheitsfördernd oder gesundheitsgefährdend?" - Eine Lebensstilanalyse
Paderborn. Mit der Aufnahme eines Studiums beginnt für viele junge Menschen in der Regel ein neuer Lebensabschnitt: Der Auszug aus dem Elternhaus, zahlreiche neue soziale Kontakte sowie die Erfordernis eigenverantwortlichen Arbeitens sind nur einige der Aspekte, mit denen sich Studierende vor allem zu Studienbeginn auseinander zu setzen haben. Zudem scheinen Studierende im Zuge der veränderten Rahmenbedingungen und neu konzipierten Studiengänge mit weiter zunehmenden Belastungen konfrontiert zu werden. Diese neuen Herausforderungen - so ist anzunehmen - wirken sich auch auf die physische und psychische Gesundheit der Studierenden aus.
Trotzdem entwickelt sich das Verständnis, dass Gesundheitsförderung auch bereits für diese junge Bevölkerungsgruppe bedeutsam ist, erst langsam. Den Handlungsbedarf auf diesem Gebiet belegt eine aktuelle Studie, die verdeutlicht, dass der Griff zur medikamentösen Unterstützung der Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz gerade in Akademikerkreisen weit verbreitet ist (IGES, 2009).
Um diese Aspekte genauer zu untersuchen startete am 01.12.2009 an der Universität Paderborn unter der Leitung von Prof. Dr. Hans Peter Brandl-Bredenbeck ein entsprechendes Pilotprojekt, das durch die Techniker Krankenkasse gefördert wird. Inhaltlich arbeitet die Projektleitung eng mit dem Arbeitskreis Gesunde Hochschule sowie mit dem Hochschulsport der Universität Paderborn zusammen. Ziel des Projekts ist es, Studierenden an der Universität Paderborn ein gesünderes und damit erfolgreicheres Studium zu ermöglichen bzw. sie mit entsprechenden Maßnahmen dabei zu unterstützen.
Dazu werden in einem ersten Schritt Daten erhoben, anhand derer zum einen der aktuelle Gesundheitsstatus Paderborner Studierender beschrieben wird und zum anderen konkrete Problembereiche identifiziert werden können. Im Anschluss an die Datenanalyse werden entsprechende Maßnahmen entwickelt und umgesetzt, die zu einem gesünderen Lebensstil der Studierenden beitragen sollen.
Diese Maßnahmen werden sich auf ganz unterschiedliche Lebensstilbereiche beziehen, wie z.B. körperliche Aktivität, Ernährung oder Stressmanagement. Das Projekt abschließend soll im Wintersemester 2011/12 ein Gesundheitspass für Studierende eingeführt werden. Durch das dort verankerte Prämiensystem werden gezielte Anreize für einen gesundheitsbewussten Lebensstil gesetzt - für eine Zielgruppe, die bisher nur in geringem Umfang durch gesundheitsfördernde Programme erreicht werden konnte.
Die offizielle Vorstellung des Projekts wird gemeinsam mit den oben genannten Projektpartnern im Rahmen einer Pressekonferenz am 29.01.2010 um 10:00 Uhr erfolgen (Bibliothek der Sportwissenschaft; Raum SP 0.541; vgl. beiliegende Anfahrtsskizze). Gerne laden wir Sie herzlich dazu ein.
Prof. Dr. Hans Peter Brandl-Bredenbeck
Department Sport und Gesundheit
Sportpädagogik & Sportdidaktik
Telefon: +49 5251 60- 5305
Telefax: +49 5251 60- 4366
e-mail: brandl.bredenbeck@upb.de
Department Sport und Gesundheit
Sportpädagogik & Sportdidaktik
Telefon: +49 5251 60- 5305
Telefax: +49 5251 60- 4366
e-mail: brandl.bredenbeck@upb.de
