Ingenieurkammer-Bau NRW spricht sich für die Einführung der Pkw-Maut aus
Freitag, 13 November 2009 | Autor: Andrea Wilbertz
Klare Position: Kammerpräsident spricht sich für die Einführung der Pkw-Maut aus
Finanzierung sollte sich stärker an der tatsächlichen Nutzung orientieren
Düsseldorf. Eine klare Position bezieht die Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen hinsichtlich der Pkw-Maut. Kammerpräsident Dr.-Ing. Heinrich Bökamp hat sich in seinem jüngsten Blogbeitrag eindeutig für deren Einführung ausgesprochen. "Erhalt und Ausbau unserer Infrastruktur benötigen dringend mehr finanzielle Mittel", so Bökamp. Die Nutzer der Verkehrswege stärker an deren Finanzierung zu beteiligen, sei richtig und notwendig. Eine Kompensation soll nach Ansicht Bökamps durch eine Reduzierung oder Abschaffung der Kfz-Steuer erfolgen.
"Wer die Straßen stärker nutzt, soll auch mehr zu deren Finanzierung beitragen", so der Kammerpräsident. Aus diesem Grund erteilt Dr.-Ing. Bökamp einer Vignetten-Lösung eine klare Absage. Diese sei ungerecht, da sie die tatsächliche Beanspruchung der Verkehrswege nicht berücksichtige. Wichtig sei, die Mautgebühren zentral, zweckgebunden und transparent einzunehmen und sie ausschließlich der Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur zur Verfügung zu stellen.
Bökamp: "Die Maut kann zwar keinesfalls die Finanzierung durch allgemeine Steuermittel ersetzen, aber sie bringt die dringend notwendigen zusätzlichen Mittel. Entlastung, allerdings nicht in vollem Umfang, sollte bei der Kfz-Steuer geschaffen werden. Die Autofahrer haben selbst ein ureigenes Interesse daran, sparsame und umweltfreundliche Fahrzeuge zu nutzen. Der Staat muss dies meiner Ansicht nach nicht zusätzlich durch niedrige Steuersätze belohnen. Für Berufspendler muss über Streckenpauschalen nachgedacht werden."
Klare Position: Kammerpräsident spricht sich für die Einführung der Pkw-Maut aus
Finanzierung sollte sich stärker an der tatsächlichen Nutzung orientieren
Düsseldorf. Eine klare Position bezieht die Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen hinsichtlich der Pkw-Maut. Kammerpräsident Dr.-Ing. Heinrich Bökamp hat sich in seinem jüngsten Blogbeitrag eindeutig für deren Einführung ausgesprochen. "Erhalt und Ausbau unserer Infrastruktur benötigen dringend mehr finanzielle Mittel", so Bökamp. Die Nutzer der Verkehrswege stärker an deren Finanzierung zu beteiligen, sei richtig und notwendig. Eine Kompensation soll nach Ansicht Bökamps durch eine Reduzierung oder Abschaffung der Kfz-Steuer erfolgen.
"Wer die Straßen stärker nutzt, soll auch mehr zu deren Finanzierung beitragen", so der Kammerpräsident. Aus diesem Grund erteilt Dr.-Ing. Bökamp einer Vignetten-Lösung eine klare Absage. Diese sei ungerecht, da sie die tatsächliche Beanspruchung der Verkehrswege nicht berücksichtige. Wichtig sei, die Mautgebühren zentral, zweckgebunden und transparent einzunehmen und sie ausschließlich der Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur zur Verfügung zu stellen.
Bökamp: "Die Maut kann zwar keinesfalls die Finanzierung durch allgemeine Steuermittel ersetzen, aber sie bringt die dringend notwendigen zusätzlichen Mittel. Entlastung, allerdings nicht in vollem Umfang, sollte bei der Kfz-Steuer geschaffen werden. Die Autofahrer haben selbst ein ureigenes Interesse daran, sparsame und umweltfreundliche Fahrzeuge zu nutzen. Der Staat muss dies meiner Ansicht nach nicht zusätzlich durch niedrige Steuersätze belohnen. Für Berufspendler muss über Streckenpauschalen nachgedacht werden."
