Laufen, Backen und Rollen für ein Hoffnungszentrum in Moldawien

Laufen, Backen und Rollen für ein Hoffnungszentrum in Moldawien
Startschuss für den Sponsorenlauf. Neben dem Sponsorenlauf fanden noch viele weitere Aktionen statt.

Detmold. Die August-Hermann-Francke-Gesamtschule Detmold veranstaltete am 21. März einen „Sponsorentag“, um ein Hoffnungszentrum für Kinder in Moldawien zu unterstützen. An diesem Tag wurde für den guten Zweck gelaufen, gerollt, Schlittschuh gefahren und verkauft. Die Summe des Erlöses beläuft sich nach ersten Schätzungen auf über 17.000 €.

Einen Schultag der besonderen Art erlebten die Schüler an der AHF-Gesamtschule Detmold am 21. März. Unter dem Namen „Sponsorentag“ fanden an diesem Tag verschiedene Projekte statt, mit denen die Schüler Geld für die Unterstützung eines Hoffnungszentrums in Moldawien einsammeln wollten. Die Schüler haben sich vorab auf den Weg gemacht um persönliche Sponsoren zu suchen – Familienangehörige, Freunde und Bekannte. Bei der Auswahl der Projekte hatte jede Klasse die Möglichkeit, kreativ zu werden. „Die Entscheidungsfreiheit der Klassen hat für eine hohe Motivation gesorgt“ berichtet Schulleiter Ingo Krause. „Die Klassen haben zum Teil sehr kreative Projekte umgesetzt, mit denen sie sich zu 100% identifizieren konnten.“

Vom klassischen Sponsorenlauf über einen Freerun-Parcours bis hin zu Verkaufsaktionen in der Innenstadt waren die Projekte sehr bunt und zahlreich. Um die Schüler zusätzlich zu motivieren wird am Ende die Klasse, die das meiste Geld eingesammelt hat, mit einem zusätzlichen Wandertag ausgezeichnet. „Ich weiß von einem Schüler, der allein 1.100 € gesammelt hat“, berichtet Ingo Krause begeistert.

Mit dem Geld soll ein Hofffnungszentrum in Moldawien unterstützt werden. Laut Ingo Krause habe die Schule schon länger nach einem sozialdiakonischen Projekt Ausschau gehalten, welches Sie unterstützen und mittragen können. Über einen ehemaligen Schüler kam der Kontakt nach Moldawien zustande. „Moldawien ist das Armenhaus Europas. Es leben besonders viele zurückgelassene Kinder dort. Die Hoffnungszentren sind Häuser, in denen man sich besonders um diese Kinder kümmert“ erklärt Ingo Krause, der selber schon vor Ort war um sich ein Bild zu machen. In den Hoffnungszentren bekommen die Kinder warme Mahlzeiten und Betreuung. Mit 1 € kann ein Kind dort einen Tag lang betreut werden. „Ein Hoffnungszentrum kostet 20.000 € im Jahr. Deshalb ist unser Ziel, mit dem Sponsorentag 20.000 € einzusammeln.“ Erste Schätzungen ergeben, dass mehr als 17.000 € zusammengekommen sind.

Es bleibt aber nicht bei dieser einmaligen Aktion der Schule. Im Sommer 2018 war bereits eine Gruppe von Schülern und Lehrern in den Sommerferien in Moldawien, um aktiv in einem Hoffnungszentrum mitzuarbeiten. Es wurden Sommercamps für Kinder durchgeführt und Häuser von armen Familien winterfest gemacht. Auch in diesem Sommer macht sich wieder eine Gruppe von 31 Teilnehmern auf den Weg nach Moldawien. Die langfristige Unterstützung der Hoffnungszentren ist das Ziel der Schule

Foto: csv-lippe

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